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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage

 

- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
- Pränatale Diagnostik
- Betreuung von Risiko- und Hochrisikoschwangerschaften
- Differenzierte Organdiagnostik zum Ausschluss kindlicher Fehlbildungen (DEGUM II)
- Fetale Echokardiographie
- Farbdopplersonographie
- Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) und nichtinvasive Verfahren
- 3D Sonografie
- Ersttrimester Screening

Ich habe Ihnen hier einige nützliche Informationen rund um die Schwangerschaft und Frauenheilkunde zusammengestellt.





Das Team und die Praxis

 

N.Dzaferi, S.Wiliniski, Dr.N.Hahn, B.Lemke, A.Karl

 





Wir über uns

Vertrauenssache

Die Entscheidung welcher Frauenarzt Sie durch Ihre Schwangerschaft begleitet, sollten Sie bereits vor  Eintritt einer Schwangerschaft getroffen haben!

Sie benötigen für Ihre Schwangerschaft nicht nur einen Partner in  medizinischen Fragen, sondern auch eine besondere ärztliche Betreuung,  die den speziellen Bedürfnissen der verschiedenen Stadien der  Schwangerschaft gerecht wird.

Sobald Sie die Vermutung haben schwanger zu sein, sollten Sie einen  Frauenarzt aufsuchen. Hier können alle Ihre Fragen beantwortet werden.  Ob die eingetretene Schwangerschaft richtig angelegt ist, ob evtl.  wichtige mütterliche Erkrankungen bestehen oder wann der wahrscheinliche Geburtstermin ist.

In der Praxis Ihres Frauenarztes werden alle notwendigen  Untersuchungen für die Mutterschaftsvorsorge durchgeführt. Das Ziel  hierbei ist die Minimierung aller Schwangerschafts- und Geburtsrisiken.

Jede Schwangere erhält einen so genannten Mutterpass, in dem alle Untersuchungsergebnisse festgehalten werden.

Sollten Sie erst später in der Schwangerschaft den Arzt aufsuchen,  ist die Betreuung mitunter sehr viel schwieriger und Anlass für  zusätzliche Untersuchungen.

Vorgesehen sind bei einem unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf:

In den ersten 4 Monaten 4 wöchentlich, in den nächsten 3 Monaten 3 wöchentlich, in den nächsten 2 Monaten 2 wöchentlich, und im letzten Monat wöchentliche Untersuchungen. Bei Blutungen oder sonstigen Komplikationen (z.B. vorzeitige Wehen,  ungenügende oder übermäßige Gewichtszunahme, Blutdruckveränderungen)  sind zusätzliche Untersuchungen in der Praxis Ihres betreuenden  Frauenarztes erforderlich.

In bestimmten Fällen werden von ihm verschiedene Untersuchungen  empfohlen, wie z. B. die Fruchtwasseruntersuchung bei besonderen Risiken oder erhöhtem Alter der Mutter (35 Jahre und älter) oder spezielle  Ultraschalluntersuchungen (siehe auch Pränataldiagnostik). Die Einweisung in ein Krankenhaus muss nur sehr selten – zur Abklärung  oder Behandlung schwangerschaftsbedingter Erkrankungen – vom Arzt  veranlasst werden.

Bei akuten Beschwerden steht Ihnen:

Ihr Frauenarzt, der ärztliche Notdienst oder der Kreißsaalarzt des Krankenhauses, in dem Sie zu entbinden beabsichtigen, zur Verfügung. Schwangerschaft ist keine Krankheit!

Eine als Krankheit empfundene Schwangerschaft kann ein Krankheitsfaktor sein. Nehmen Sie das Angebot regelmäßiger  Schwangerschafts- Vorsorgeuntersuchungen an. Hierbei können Sie  vertrauensvollen Kontakt zu dem Frauenarzt Ihrer Wahl aufbauen.





Pränatal-Diagnostik

Pränataldiagnostik |
nicht invasive Verfahren |
invasive Verfahren |

Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik was ist das genau?

Bei der Pränataldiagnostik wird der  Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes im Mutterleib überprüft. Man  sucht dabei nach angeborenen und im Verlauf der Schwangerschaft  aufgetretenen Erkrankungen des Kindes.
Mittels Ultraschall kann das Ungeborene auf einem Bildschirm gesehen  werden. Die Bilder können informieren über Alter und Lage des Fötus,  allerdings können so auch Abweichungen gefunden werden.

Pränataldiagnostik wird in folgende Bereiche unterteilt:

  • nicht invasive Verfahren
  • invasive Verfahren




nicht invasive Verfahren

Unter nicht invasiven Verfahren versteht man alle Methoden zur  Früherkennung vorgeburtlicher Schäden, die nicht mit einem  untersuchungsbedingten Risiko einer Fehlgeburt einhergehen.

Hierunter fallen insbesondere der sog. Triple- und Double-Test.

Diese Tests können über eine Blutabnahme bei der Mutter erfolgen und  dienen einer individuellen Risikoabschätzung für zum Beispiel das  Down-Syndrom. Kombiniert werden kann dies mit der Messung der fetalen “Nackenfalte” in der Frühschwangerschaft (nuchal translucency, NT), die  ein relativ ”harter” Marker für genetisch bedingte Störungen des Föten  ist.

Ersttrimester Screening – Nackenfaltenmessung mit  Serumdiagnostik (nuchal Translucency mit Double Test) gemäß Richtlinien  der ”Fetal Medicine Foundation” (FMF)

Ab der 12. Schwangerschaftswoche besteht die Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit für die drei häufigsten genetischen Störungen, das Down-Syndrom -”Mongolismus” -( Trisomie 21 ), sowie Trisomie 13 und 18  mittels einer kombinierten Blut- und Ultraschalluntersuchung  abzuschätzen. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms lässt sich  hieraus Ihr individuelles Risiko errechnen. Die Aufdeckungsrate liegt deutlich höher als bei allen anderen nicht invasiven Verfahren.  Es erfolgt jedoch keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist,  sondern eine individuelle Risikoabschätzung. Diese Berechnung dient als  Hilfestellung bei der Frage, ob weitere Maßnahmen, wie etwa eine  Fruchtwasseruntersuchung, sinnvoll sind.

Die o. g. Untersuchungen sind jedoch in den Krankenkassenrichtlinien  nicht vorgesehen. Die Übernahme der Kosten für diese  kombinierte Untersuchung ist daher lt. Entscheidung des  Bundesausschusses der Krankenkassen nicht Bestandteil der  Vorsorgeleistungen.

In Ergänzung zum obigen Test besteht in der 16. SSW die Möglichkeit der Bestimmung des Alpha1-Fetoproteins (AFP) im mütterlichen Blut zur Abschätzung der Wahrscheinlichkeit z.B. eines sog. “offenen Rückens” des Ungeborenen.

… übrigens kommen die allermeisten Kinder gesund zur Welt!

 

Differenzierter Ultraschall (Feindiagnostik/Organdiagnostik DEGUM II)

Bei dieser Untersuchung wird versucht, die komplette fetale Anatomie,- incl. des kindlichen Herzens-, mittels Ultraschall abzufahren. Ziel ist es, anatomische Veränderungen am ungeborenen Kind frühzeitig zu entdecken, um ggf. eine Therapie noch im Mutterleib zu beginnen oder die Wahl der Entbindungsklinik zu modifizieren, damit das Kind nach der Geburt optimal versorgt werden kann.
Optimaler Zeitpunkt für diese Untersuchung ist die 20.-22. Schwangerschaftswoche.

Indikationen sind vermutete Schädigung des Kindes, eine belastende Krankengeschichte der werdenden Mutter oder mütterliche Ängste.

Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, das nach heutigem Wissensstand keine negativen Auswirkungen oder Schäden beim ungeborenen Kind hervorruft. Dies gilt auch für wiederholte Untersuchungen.

Auch bei guter Gerätequalität, größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers kann nicht erwartet werden, dass zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft alle Fehlbildungen und Veränderungen erkannt werden können.
Es ist möglich, dass kleinere Defekte nicht erkannt werden, zum Beispiel ein Loch in der Herzscheidewand, eine Lippen-/Kiefer-Gaumenspalte, kleinere Defekte im Bereich der Wirbelsäule sowie Finger- und Zehenmissbildungen. Auch kann die Beurteilbarkeit des ungeborenen Kindes durch ungünstige Untersuchungsbedingungen erschwert werden.

Fetale Echokardiographie

Bei der fetalen Echokardiographie sucht man nach angeborenen Fehlbildungen des kindlichen Herzens. Diese sind relativ häufig und können das spätere geburtshilfliche Management entscheidend beeinflussen. Auch hier ist der günstigste Zeitpunkt die 20. bis 22. Schwangerschaftswoche.

 

Dopplersonographie

Die Dopplersonographie ist eine Untersuchungsmethode, bei der mittels  Ultraschall eine Blutflußmessung in bestimmten Gefäßen des ungeborenen  Kindes oder der Mutter durchgeführt werden kann. Gegebenenfalls erfolgt diese Untersuchung farbcodiert. Indikationen sind vor allem Erkrankungen der Mutter oder des Kindes, die mit einer  Versorgungsschwäche der Plazenta einhergehen können.







invasive Verfahren

Amniozentese (Fruchtwasserpunktion)

Die Amniozentese kann zur Untersuchung der kindlichen Erbanlagen durchgeführt werden. Dabei wird mit einer dünnen Nadel unter Ultraschallsicht in die Fruchthöhle eingegangen und einige Milliliter Fruchtwasser mit den darin befindlichen Zellen des Feten gewonnen. Die Untersuchung ist normalerweise nicht besonders schmerzhaft  (vergleichbar etwa mit einer Blutabnahme aus der Armvene).

Diese Untersuchungsmethode kann bei Verdacht oder bei erhöhtem Risiko auf Schädigung der Erbanlagen des Kindes durchgeführt werden, wie zum Beispiel bei der Suche nach der Trisomie 21 (Das Chromosom Nr. 21 ist statt 2fach, 3fach vorhanden). Das  Risiko, durch den Eingriff eine Fehlgeburt zu verursachen, liegt bei  etwa 0,5 bis 1 %. Daher sollte diese Methode nur nach gründlicher Nutzen / Risiko – Abwägung angewandt werden.

Standardzeitpunkt ist die 15. bis 17. Schwangerschaftswoche, gegebenenfalls auch früher.

Ein Beratungsgespräch über die Amniozentese ( ggf. bei einem Humangenetiker) sollte erfolgen bei:

  • erhöhtem Alter der Mutter (ab 35 Jahre)
  • bekannter Störung der Erbanlagen bei der Mutter oder dem Vater,
  • Wiederholungsrisiko nach der Geburt eines Kindes mit einer Erbkrankheit,
  • einigen anderen seltenen Indikationen.

Welche Erkrankungen sind erkennbar?

Im Fruchtwasser befinden sich abgestoßene kindliche Zellen des  Nierensystems, des Magen-Darm-Traktes und der Haut . Diese Zellen werden nach der Fruchtwasserentnahme im Labor vermehrt und untersucht.
Es können mit dieser Methode sämtliche zahlenmäßigen  u. strukturellen Chromosomenanormalien erfasst werden.

Diese Fehlentwicklungen entstehen:

  • durch fehlerhafte Verteilung der Erbanlagen bei der Keimzellteilung
  • durch die Vererbung von Störungen in den mütterlichen oder väterlichen Chromosomen (Erbanlagen)
  • durch fehlerhafte Entwicklung des Embryos mit Erhöhung der Konzentration von Alpha-Fetoprotein (spezielles kindliches Eiweiß) im Fruchtwasser.

In einer späteren Phase der Schwangerschaft ist es möglich:

  • eine etwaige Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind festzustellen
  • bei drohender Frühgeburt den Zustand der kindlichen Lunge als Reifezeichen zu ermitteln.

Durch die Fruchtwasseruntersuchung kann der Arzt nicht alle  angeborenen Erkrankungen feststellen. Allerdings ist die Untersuchung  eine wichtige Hilfe zur frühen Diagnose und daraus ggf. resultierender  Therapie,- sie hat allerdings ein eingriffsbedingtes Fehlgeburtsrisiko.





Schwangerschaft

Allgemeines zum Thema Schwangerschaft |
mögliche Beschwerden |
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Allgemeines zum Thema Schwangerschaft

Schwangerschaftstests

Schwangerschaftstests zeigen schon 2 bis 3 Tage nach Ausbleiben der  Monatsblutung an, ob eine Frau schwanger ist. Gemessen wird das  Schwangerschaftshormon (HCG) im Urin

Geburtstermin

Ab letzter Monatsblutung dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen oder 10 Mondmonate.

Das Geburtsdatum wird folgenderweise errechnet:

Datum der letzten Monatsblutung (Menstruation) minus 3 Monate, plus 7 Tage plus 1 Jahr.

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft

Bei jeder Untersuchung sollten Ihr Gewicht, Blutdruck, Urin und die  kindlichen Herztöne, der Höhenstand der Gebärmutter sowie der Muttermund überprüft werden.

Zu bestimmten Zeitpunkten sind Blutentnahmen, Kontrolle der  kindlichen Herztöne sowie gegebenenfalls der Wehentätigkeit und  Ultraschalluntersuchungen sinnvoll.

Von den gesetzlichen Krankenkassen wird eine Ultraschall Untersuchung pro Vierteljahr vergütet.

Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen können bei regelwidrigem Schwangerschaftsverlauf notwendig werden. Auch bei regelgerechtem Schwangerschaftsverlauf können häufigere Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung kindlicher Störungen im Mutterleib erwiesenermaßen  sinnvoll sein, werden jedoch nicht von den gesetzlichen  Krankenversicherungen getragen.

In den allgemeinen Untersuchungen beim Frauenarzt wird bei der  Erstuntersuchung das Gewicht, der Blutdruck, Urin und die  Gebärmuttergröße festgestellt. Ebenfalls ist ein Ultraschall zur Bestimmung des Alters der Schwangerschaft und der Vitalitätsprüfung des Embryos sinnvoll.

Von den gesetzlichen Krankenversicherungen werden getragen:

  • In den ersten 4 Monaten 4 wöchentlich,
  • in den nächsten 3 Monaten 3  wöchentlich,
  • in den nächsten 2 Monaten 2 wöchentlich
  • und im letzten  Monat wöchentliche Kontrollen.

Der Toxoplasmosetest wird bei der Erstuntersuchung der Schwangeren  durchgeführt. Falls er negativ ist, d. h. , kein Immunschutz besteht,  kann er auf Wunsch der Patientin (keine Leistung der gesetzlichen  Krankenversicherung) im weiteren Verlauf der Schwangerschaft  kontrolliert werden.
Ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes wird in der ca. 26. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Ultraschall

Mit schädlichen Einflüssen auf Mutter und Kind ist nicht zu rechnen – weder kurzfristig noch langfristig. Die Ultraschalleistung darf maximal 100mW/cm2betragen.

Bei den Ultraschalluntersuchungen in der Frühschwangerschaft kann der Geburtstermin festgelegt werden, ebenso kann der Arzt die Zahl der  Kinder feststellen. Bei den weiteren Ultraschalluntersuchungen wird die  kindliche Morphologie, das Wachstum, die Lage und die Fruchtwassermenge  kontrolliert.





mögliche Beschwerden

Übelkeit und Erbrechen:

  • Tritt ungefähr bei 35% der Schwangeren auf
  • Klingt meist am Ende des vierten Monates ab
  • Kleine, leichte, dafür häufigere Mahlzeiten werden empfohlen

Magenbrennen:

  • Etwa die Hälfte der Schwangeren ist betroffen
  • Vermeiden von Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltigen Getränken, starken Gewürzen, fetten Saucen und Tabak
  • Ist harmlos

Verstopfung:

  • Etwa die Hälfte der Schwangeren ist betroffen
  • Kann durch ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und erhöhte Zufuhr von Flüssigkeit gemildert werden

Krampfadern:

  • Betrifft etwa die Hälfte der Schwangeren
  • Abhilfe durch viel Bewegung, kalt duschen, Beine hoch lagern, Kompressionsstrümpfe und gegebenenfalls Medikamente
  • Verursachen auch “schwere” Beine

Hämorrhoiden:

  • Durch Verstopfung (die behandelt werden sollte) verschlimmert
  • Verursachen schmerzhaften Stuhlgang, Jucken, Brennen und Blutungen.
  • Behandlung durch gute lokale Hygiene (Sitzbäder), gegebenenfalls lokal angewendete Medikamente

Wadenkrämpfe:

  • Häufig und vielfach ausschließlich nachts
  • Behandlung mit zusätzlicher Magnesium-Versorgung möglich

Schwangerschaftsstreifen:

  • Betroffen ca. 50% der Schwangeren ab Mitte der Schwangerschaft
  • Farbe und Ausprägung vermindern sich nach der Geburt
  • Bisher keine wirkungsvolle Behandlung

Rückenschmerzen:

  • Oft in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft
  • Gegebenenfalls medikamentöse Behandlung
  • Gelindert durch Bettruhe, Schwimmen, Physiotherapie




3D-Bildergalerie





Vorsorge

Krebsvorsorge |
HPV-Impfung |

Krebsvorsorge

Wann und wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Jede Frau sollte die von der Krankenkasse gezahlte  Krebsvorsorgeuntersuchung einmal im Jahr in Anspruch nehmen. Diese wird  ab dem 20. Lebensjahr von der Krankenkasse bezahlt. Ziel der  Krebsvorsorgeuntersuchung ist es, eventuell auftretende bösartige  Erkrankungen möglichst früh zu erkennen und zu therapieren. In  Deutschland nutzen viele Frauen diese Früherkennungsuntersuchung noch  nicht. Wir haben diese Seite erstellt, um Ihnen einen Überblick über die durchzuführenden Untersuchungen zu geben.

Was geschieht bei der gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung?

  • Der Blutdruck wird gemessen.
  • Die Scheide, der Muttermund und die Schamlippen werden untersucht
  • Es wird ein Abstrich aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen zur mikroskopischen Untersuchung der Zellen
  • Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke (Veränderungen sollen festgestellt werden)
  • Tastuntersuchung der Achselhöhlen und Brüste (ab dem 30. Lebensjahr)
  • Tastuntersuchung des Enddarmes (ab dem 50. Lebensjahr)
  • Blut im Stuhl wird kontrolliert (Stuhltestbriefchen, ab dem 50. Lebensjahr alle 2 Jahre)
  • Angebot einer Vorsorgedarmspiegelung zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr, 1 bis 2 mal möglich.

Natürlich wird vor jeder Untersuchung ein ausführliches Gespräch  stattfinden. Sollten Sie das erste Mal zu einer Krebsorsorgeuntersuchung gehen, wird der Arzt Ihnen Fragen zu Ihrer Krankengeschichte stellen.  Ihn interessiert dabei zur einer sicheren Diagnostik: frühere  Erkrankungen und Operationen, Einnahme von Medikamenten, vorausgegangene Schwangerschaften, eventuell vorkommende familiäre Erkrankungen wie  Diabetes, Krebs etc.), Auftreten der ersten Periode, Regelmäßigkeit der  Periodenblutung, Verhütung, Impfstatus, Klärung evtl. bestehender  Beschwerden. Nach diesem Gespräch wird die Untersuchung durchgeführt.

Eine Ultraschalluntersuchung wird durchgeführt, wenn Befunde unklar  sind oder zur Abklärung von akuten Beschwerden. Die Ultraschallsonde  wird in die Scheide eingeführt, die Eierstöcke und die Gebärmutter  können genau untersucht und ausgemessen werden, eventuelle Geschwülste  oder Veränderungen im Unterleib können frühzeitig dargestellt werden.

Ansonsten ist eine Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung eine Selbstzahlerleistung.

Sollten sich bei dieser Untersuchung Unklarheiten ergeben, wird auch hier eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt; sollten sich  Veränderungen in der Brust zeigen, wird der Frauenarzt eine  Mammographieuntersuchung oder einen Ultraschall der Brust empfehlen.

Keine Angst! Ihr Frauenarzt wird Ihnen bei der Untersuchung jeden Untersuchungsschritt genau erklären.





HPV-Impfung

Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist weltweit einer der  häufigsten Krebsarten der jungen Frau. In Deutschland ist die  Sterblichkeit allerdings durch die Krebsfrüherkennung relativ gering.  Jährlich erkranken in Deutschland ca. 7.500 Frauen neu, von denen ca.  2.500 an dieser Krankheit versterben.

Etwa 2/3 der Zervixkarzinome werden durch Viren ausgelöst, die bei Sexualkontakten übertragen werden können. Es handelt sich hierbei um  bestimmte Stämme des so genannten HPV (Humanes Papilloma Virus). Auch  gutartige Warzen (Condylome) im Genitalbereich können durch HPV verursacht werden. Die meisten Infektionen verlaufen allerdings  unbemerkt. So haben etwa 60% aller Frauen mit 30 Jahren schon eine  HPV-Infektion ohne Beschwerden durchgemacht.

Gegen die gefährlichsten Virusstämme liegt neuerdings ein Impfstoff vor.

Die HPV-Impfung wird für Mädchen ab dem 9. Lebensjahr empfohlen. Eine Schutzimpfung ist dann besonders sinnvoll, wenn noch kein Viruskontakt durch Sexualverkehr stattgefunden hat. Nach der Aufnahme von Geschlechtsverkehr kann vor einer Impfung zunächst  über einen speziellen Abstrich vom Gebärmutterhals abgeklärt werden, ob  bereits eine Infektion mit HPV vorliegt.

Im Falle eines negativen Ergebnisses (noch keine Infektion) ist eine Impfung besonders sinnvoll.

Die Kosten für den HPV – Abstrich (ca. 65 Euro) und die Impfung (ca.  insgesamt 500 Euro für Impfstoff + Impfung) werden bis zum 20. Lebensjahr von allen Kassen getragen. Einige Krankenkassen bezahlen auch darüber hinaus bis zum 26. Lebensjahr.

Keinesfalls ist die Impfung in der Lage, eine rgelmäßige Krebsvorsorge zu ersetzen.

Die Impfung ist keine Garantie, nicht an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Sie reduziert lediglich das Risiko der Erkrankung.

Sicherheit gewährleistet nur ein unauffälliger Vorsorgeabstrich, der 2 Mal pro Jahr durchgeführt werden sollte.

Bitte sprechen Sie uns bei Fragen jederzeit an.





Verhütung

Verhütung |
medikamentöse |
mechanische |
andere |

Verhütung

… ein Thema, über das vieles bekannt ist, aber nicht alles:

Diese  Informationen sollen einen Überblick über die verschiedenen Verhütungsmethoden verschaffen, und den Patientinnen helfen, sich auf  das Gespräch mit dem Frauenarzt vorzubereiten.

Die umfassende Beratung bei der Auswahl der richtigen empfängnisverhütenden Methoden ist sicherlich eine der wichtigsten Aufgaben eines modernen Frauenarztes.

Besonders in jüngster Zeit sind innovative Produkte auf den Markt gekommen …

Medikamentöse Möglichkeiten:

  • Chemische Verhütungsmittel
  • 3 Monats Spritze
  • Minipille
  • Pille
  • Pille danach
  • Hormonstäbchen Implanon – Oberarm
  • Hormonspirale Mirena

Messungen:

  • Hormonmessung im Urin – Persona
  • Temperaturmessung

Mechanische Verhütungsmittel:

  • Kondom
  • Spirale
  • Diaphragma
  • Portiokappe
  • Vaginalring – Nuvaring

Andere Verhütungsmethoden:

  • Coitus Interruptus ”Aufpassen”
  • Lea Contraceptivum
  • Sterilisation

Bei der Bewertung der Sicherheit der unterschiedlichen Verhütungsmittel ist der so genannte Pearl-Index zu Grunde gelegt:

Verhüten innerhalb eines Jahres 100 Frauen mit der gleichen Verhütungsmethode, dann entspricht die Anzahl der Frauen, die in dem Jahr der Anwendung trotz der Verhütung schwanger werden, dem  Pearl-Index.

Der Pearl-Index ohne Verhütungsmaßnahmen ist 85.





medikamentöse

Chemische Verhütungsmittel Pearl Index 3-21

… sind zumeist Creme, Schaum, Gel oder Vaginaltabletten. Diese lösen  sich in der Scheide nach kurzer Zeit auf und töten die Samenzellen des Mannes ab oder lähmen sie.

Als alleiniger Schutz relativ unsicher:

Zusätzlicher Schutz (z. B. Kondom oder Diaphragma) wird empfohlen.

Für den Körper besteht keine dauerhafte chemische Belastung; bei Bedarf sind sie jederzeit einsetzbar. Nachteilig wirken sich die Hitzeentwicklung bei einigen Präparaten,  Brennen in der Scheide oder am Glied des Mannes bzw. die Wartezeit bis  zur Wirkung aus.

Dreimonatsspritze Die Dreimonatsspritze kann man dem Pearl-Index 0,3 zuordnen

Bei dieser Methode zur Empfängnisverhütung wird intramuskulär ”in den Muskel” ein Gestagendepot injiziert. Aus diesem Depot nimmt der Organismus der Frau laufend kleine Gestagenmengen auf, wodurch der Eisprung unterdrückt wird. Diese Anwendung ist sehr bequem, da nur 4 Spritzen im Jahr notwendig sind; die hohe Sicherheit spricht ebenfalls dafür.

Nachteilig wirken sich die irregulären Blutungen aus, d.h. die  Abbruchblutungen könne ganz ausbleiben oder besonders lang und stark  sein. Auch ist die Dreimonatsspritze ein echter “Hormonhammer”.  Gewichtszunahme oder Ausbleiben der Regel sind keine Seltenheit. Das  Wiedereinsetzen des Einsprunges kann nach dem Absetzen sehr lange – bis  zu einem Jahr – dauern.

Die Dreimonatsspritze wird nur in wenigen, speziellen Fällen empfohlen.

Hormonspirale Mirena Pearl-Index 0,14

Bei der Hormonspirale Mirena handelt es sich um eine Kombination aus Mini-Pille und Spirale.

Das Kunststoff – T der Spirale gibt in geringen Mengen kontinuierlich Gelbkörperhormon frei .Dieses Hormon gelangt, wenn überhaupt, in nicht  nachweisbaren Mengen in die Blutbahn, d. h. die Gelbkörperhormonwirkung  ist auf die Gebärmutterhöhle beschränkt. Das Hormon verhindert das  Einnisten des Eis und verändert den Gebärmutterhalsschleim.

Die Veränderung des Gebärmutterhalsschleims hat zur positiven Folge,  dass Keime und Infektionen abgehalten werden, auch die Regelblutung wird schwächer oder fällt komplett aus.

Die Spirale kann etwa 5 Jahre im Körper der Frau verbleiben.

Nachteilig wirken sich das Einsetzen beim Frauenarzt aus (etwas  schwieriger als herkömmliche Spiralen) und evtl. einsetzende  Zwischenblutungen.

Implanon Pearl-Index – 0,65

Bei dieser Verhütungsmethode handelt es sich um ein dünnes und einige Zentimeter langes Kunststoffstäbchen, in dem der Wirkstoff  (Etonogestrel, ein Gelbkörperhormon / Gestagen) in besonderer Weise  eingebracht ist. Das Implanon wird unter die Haut des Oberarmes  eingelegt.

Die Wirkung ruht einerseits darin, dass der Eisprung verhindert wird  und andererseits auf einer Veränderung des Gebärmutterhals-Schleims  durch das das Aufsteigen der Spermien verhindert wird.

Wie funktioniert Implanon ?

Das Kunststoffstäbchen gibt den Wirkstoff gleichmäßig in die Blutbahn ab gewährleistet so eine sichere Empfängnisverhütung.

Für das Implanon sprechen die hohe Sicherheit und die Tatsache, dass  die Anwenderin Empfängnisschutz für die nächsten 3 Jahre hat.

Nachteilig wirken sich Blutungsstörungen aus. Zum Einsetzen des  Implanons sind örtliche Betäubungen erforderlich. Winzige Narbenbildung  ist möglich.

Mini-Pille Pearl-Index 0,9 – 1,0

Als Mini-Pille bezeichnet man eine reine Gestagenpille, die Einnistung und Befruchtung der Eizelle verhindert.

Die Vorteile der Mini-Pille sind spontaner Geschlechtsverkehr, kein  Östrogen. Durch relativ geringen Hormongehalt auch nach einer  Schwangerschaft in der Stillzeit einzunehmen.

Nachteilig wirkt sich ein Einnahmefehler aus; die Minipille muss auf 3 Stunden genau eingenommen werden (Empfängnisschutz gefährdet !) Die  Periode tritt oft unregelmäßig auf bzw. fällt ganz aus.

Pille Pearl-Index 0,1 – 0,5

Die Pille, ein Hormonpräparat, das den Eisprung der Frau unterdrückt.

Korrektes Anwenden der Pille ist für die Sicherheit dieses  Verhütungsmittels sehr wichtig. Erbrechen, Durchfall oder die Einnahme  von bestimmten Medikamenten (z. B. Antibiotika) beeinträchtigen die  Sicherheit der Pille.

Trotzdem ein sehr sicheres Verhütungsmittel, erlaubt spontanen  Geschlechtsverkehr. Bestimmte Zusammensetzung der Pille wirkt sich  günstig auf Hautunreinheiten bzw. Akne aus.

Nachteile: Hormonelle Belastung, Gewichtszunahme möglich. Auch  verminderte Libido bei der Frau möglich. Nicht geeignet für  Raucherinnen, bei zunehmendem Alter besteht Thrombosegefahr. Auch bei  Übergewichtigen problematisch.

Nuva Ring Pearl-Index lt. Angabe des Herstellers zwischen 1 und 2.

Das neueste unter den Verhütungsmitteln, seit März 2003 auf dem Markt;

Ein weicher, flexibler, durchsichtiger Kunststoff Ring, in welchem  durch ein Hormonimplantat die Hormone Ethinylöstradiol und Etonorgestrel enthalten sind. Der Ring wird von der Anwenderin eingeführt und  verbleibt in der Scheide für 21 Tage. Durch Abgabe der beiden Hormone  über die Vaginalschleimhaut ist die empfängnisverhütende Wirkung  gewährleistet.

Nach drei Wochen wird der Ring entfernt, die Trägerin bekommt ihre  Periodenblutung. Nach einer Woche wird ein neuer Nuva Ring eingesetzt.

Korrekt angewendet eine sehr sichere Verhütungsmethode.

Negativ könnte sich das Gefühl auswirken, den Ring evtl. zu spüren.

Die Pille danach.

In welchem Fall wird die “Pille danach” empfohlen?

Innerhalb er ersten 24 – 48 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr , am besten innerhalb der ersten 24 Stunden. Bei Einnahme nach bis zu max. 72 Stunden ist mit  Eintritt von weniger als 1 Schwangerschaft auf 100 Anwendungen zu  rechnen.

Wie wirkt die Pille danach?

Die Einnistung einer eventuell befruchteten Eizelle wird durch  synthetisches Gelbkörperhormon ( Gestagen ) – und ggfls. Östrogen  verhindert.

Welches sind mögliche Nebenwirkungen?

  • Blutungsstörungen (Zwischenblutungen, Schmierblutungen)
  • Übelkeit ist möglich




mechanische

Kondom Das Kondom, ein Gummischutz, der über das steife Glied des Mannes gezogen wird, wird dem Pearl-Index 2-12 zugeordnet.

Das Ejakulat gelangt gar nicht erst in die Scheide der Frau.

Kondome sind fast überall erhältlich, enthalten keine chemische oder hormonelle Belastung. Das Kondom ist der einzig wirksame Schutz gegen  HIV (Aids) und andere beim Geschlechtsverkehr übertragbare Infektionskrankheiten.

Nachteilig beim Kondom ist, dass die Anwendung beim Geschlechtsverkehr als störend empfunden werden kann. Das Latex, aus dem die meisten Kondome hergestellt werden, kann Allergien auslösen.  Latexfreie Kondome sind in Apotheken erhältlich, jedoch nicht so reißfest.

Spirale Die relativ hohe Sicherheit (abhängig auch vom Kupfergehalt der Spirale ) – Pearl-Index 0,8 – 1,0 spricht für die Spirale.

Die Spirale (z. B. ein kleines Kunststoff – T ) sondert  kontinuierlich sehr kleine Mengen an Kupfer ab, dass die Beweglichkeit  der männlichen Spermien stört. Durch die Spirale wird auch die  Einnistung des Eies der Frau behindert. Der Eizellentransport durch die  Eileiter wird beschleunigt.

Nach Einsetzen der Spirale (beim Frauenarzt, ambulant) hat die Frau eine Verhütung für die Dauer von etwa 3 Jahren.

Nachteile: Es kann vereinzelt zu längeren und/oder schmerzhaften  Blutungen kommen. Falls eine ungewollte Schwangerschaft eintritt, fällt  eine leicht erhöhte Rate an Eileiter-Schwangerschaften auf.

Die Spirale muss regelmäßig auf Sitz kontrolliert werden.

Diaphragma Pearl-Index 4

Ein relativ sicheres Verhütungsmittel, in Kombination mit spermiziden (Spermien tötenden bzw. lähmenden) Cremes.

Das Diaphragma ist eine kleine Gummikappe, der Durchmesser beträgt 6 – 10 cm). Es muss wie eine Schutzwand vor der Gebärmutter platziert  werden und verhindert das Eindringen der männlichen Spermien.

Portiokappe Pearl-Index 6-18

Vor dem Geschlechtsverkehr wird die Portiokappe in die Scheide  eingeführt, bis sie auf den Muttermund gestülpt wird und sich dort  festsaugt. Der Muttermund wird somit verschlossen und die Spermien des  Mannes können nicht eindringen.

In Verbindung mit einer spermiziden (die männlichen Spermien tötende bzw. lähmende) Creme wird die Sicherheit erhöht.

Vorteilig wirkt sich die geringe chemische Belastung und fehlende  hormonelle Belastung aus. Sie ist maximal 30 Minuten vor dem  Geschlechtsverkehr einzusetzen.

Nachteilig ist die Handhabung nach dem Geschlechtsverkehr; das  Verhütungsmittel muss nach dem Verkehr noch 6 – 8 Stunden in der Vagina  verbleiben. Auch die richtige Größe auszuwählen ist etwas problematisch.





andere

Coitus Interruptus (lat. coitus “Geschlechtsverkehr” und interruptus “unterbrochen”)

Dies ist eine veraltete und sehr unsichere Methode der natürlichen Empfängnisverhütung, bei dem der Geschlechtsverkehr so unterbrochen wird, dass die Ejakulation des Mannes außerhalb der Vagina erfolgt.

Der Pearl-Index des Coitus interruptus beträgt je nach Studie etwa 4 bis 18. Die geringe Verhütungssicherheit ist darauf zurückzuführen, dass  bereits vor dem Samenerguss Spermien aus dem Penis austreten können. Die Anwendung erfordert zudem eine große Willensstärke und  Körperbeherrschung des Mannes, die bei sexueller Erregung oft nicht in  ausreichendem Maße gegeben ist.

Sterilisation Pearl-Index beim Mann 0,1 und bei der Frau 0,1-0,3

Hierunter versteht man einen medizinischen Eingriff, der einen Menschen unfruchtbar, also unfähig zur Fortpflanzung, macht. Die Sterilisation des Mannes und der Frau sind zuverlässige Methoden der endgültigen Empfängnisverhütung.

Beim Mann erfolgt die Vasektomie genannte Sterilisation durch Abbinden (Ligatur) oder Durchtrennen (Resektion) beider Samenleiter.

Bei der Frau erfolgt die Sterilisation durch eine Ligatur der Eileiter (Tuben), der Entfernung eines Stücks der Eileiter oder durch die Entfernung des  Fransentrichters (Fimbrientrichter). Um eine Eileiterschwangerschaft zu  verhindern, sollte außerdem der Ansatz der Tuben an die Gebärmutter (Uterus) elektrisch verödet werden.

LEA Contraceptivum Pearl-Index 15

Dies ist eine Barriereverhütungsmethode für die Frau.

Es wird in die Scheide eingeführt und liegt dann vor dem Muttermund und verhindert das Eindringen des Samens in die Gebärmutter.

Im Gegensatz zu Diaphragma und Portiokappe spielen Größe und Form des Muttermundes keine Rolle. Das LEA saugt sich auf dem Muttermund fest und stützt sich an der hinteren Scheidenwand  ab. Daher ist eine Größe für alle Frauen passend.

Über die Sicherheit des Lea Contraceptivums gibt es verschiedene  Angaben (siehe unten). Mit einem Barriere-Gel ist das Verhütungsmittel  sicherer als ohne. Vom Hersteller und vom deutschen Vertriebspartner  werden Barrieregele auf Grundlage von Frucht- oder Milchsäuren  empfohlen. Auch der Einsatz von Spermizidgelen, welche Nonoxynol-9 enthalten ist möglich, aufgrund von selten auftretenden Unverträglichkeiten jedoch nicht empfohlen.

Hormonmessung (Persona) Pearl-Index 5-6

Messung der am Zyklus beteiligten Hormone mittels Teststreifen im morgendlichen Urin der Frau zur Bestimmung des Eisprungs

Temperaturmessung Pearl-Index 0,7-3

Messung und Beobachtung der morgendlichen Basaltemperatur (Aufwachtemperatur) zwecks Bestimmung des Eisprungs.

Eine Erhöhung der Basaltemperatur über einen Zeitraum von mehr als 18 Tagen gilt zudem als wahrscheinliches Schwangerschaftszeichen.





Infos für Teenager

Informationen für Teenager |

Informationen für Teenager

Das erste Mal zum Frauenarzt oder zur Frauenärztin?

Das ist für junge Mädchen ganz besonders schwierig. Vielleicht haben  Freundinnen schon etwas davon berichtet, aber doch sind viele Fragen  offen oder die Teenager finden es peinlich, mit den Freundinnen, dem  Freund oder der Mutter über diesen “besonderen” Arztbesuch zu sprechen. Damit Ihr seht, dass Ihr mit diesem Problem nicht allein gelassen  werdet, haben wir diese Seite für Euch zusammen gestellt. Wir hoffen, viele offene Fragen oder Probleme vorab zu klären und Euch für den  ersten Besuch beim Frauenarzt ein bisschen besser vorzubereiten.

Wann sollten junge Mädchen das erste Mal zum Frauenarzt gehen?

Das Alter spielt dabei eher eine nebensächliche Rolle. Du kannst zum  Frauenarzt gehen, wenn Du Fragen über Deinen Körper, Verhütung oder  Sexualität hast. Auf jeden Fall solltest Du zu einem Frauenarzt oder  einer Frauenärztin gehen, wenn Du Schmerzen im Unterleib oder in der  Brust hast, wenn Du Deine Periode unregelmäßig hast oder ganz besonders  stark bzw. besonders schwach. Telefonisch kannst Du Kontakt aufnehmen,  um in der Praxis Deiner Wahl einen Termin abzusprechen. Du kannst einen  Termin für die Teenagersprechstunde vereinbaren. In sehr dringenden  Fällen kannst Du natürlich auch ohne Termin in eine Praxis gehen.

Wie finde ich den richtigen Frauenarzt oder die richtige Frauenärztin?

Die erste Sprechstunde bei dem Arzt Deiner Wahl solltest Du nutzen, um in der Zeit in Ruhe ein Gespräch mit ihm zu führen. Schau einfach mal ins Internet – viele Praxen stellen sich hier vor. Du kannst auf den Fotos die Praxis und das Praxisteam sehen, und feststellen, ob die  Praxis nicht zu weit entfernt ist. Meistens findest du auch eine  Beschreibung, welche Untersuchungsmethoden hier durchgeführt werden und  Du kannst in Ruhe entscheiden, ob der Frauenarzt für Dich in Frage  kommt.

Zum ersten Mal beim Frauenarzt – was passiert dort?

Meistens, wenn Du das erste Mal beim Frauenarzt bist, wird nur ein  Gespräch geführt und Du darfst Dich in Ruhe in der Praxis umsehen. Du  kannst zu diesem Termin natürlich auch Deine beste Freundin mitnehmen,  oder Deinen Freund. Der Frauenarzt wird Dir die Untersuchungsräume  zeigen und Dir alles erklären, was bei der Untersuchung gemacht wird.  Wenn Dir der Arzt den Untersuchungsstuhl erklärt hat, wirst Du  feststellen, dass alles gar nicht so schlimm ist, wie Du vielleicht  gedacht hast.

Du brauchst auch keine Angst zu haben, wenn die Untersuchung jetzt  doch schon erforderlich sein sollte. Sie schmerzt nicht, geht schnell  vorüber und der Arzt sieht (in Begleitung einer Arzthelferin!) nach, ob bei Dir alles in Ordnung ist. Du brauchst Dich nicht zu  schämen, das ist sein Job und er hat das schon tausendmal gemacht. Eine  Untersuchung ist auch möglich, wenn Du noch nie Geschlechtsverkehr  hattest. Dein Arzt wird Dir alles erklären. Du kannst Deinen Arzt alles  fragen, was Du wissen musst, alle Fragen sind wichtig. Du bist  vielleicht sehr aufgeregt, aber wenn Du merkst, wie erfahren und ruhig  Dein Arzt auf Deine Fragen reagiert, dann wirst Du schnell Deine  Unsicherheit vergessen.

Fragen vom Frauenarzt – bzw. Frauenärztin

Das erste Mal in der Teenagersprechstunde wirst Du vom Arzt z. B. gefragt:

Welche Krankheiten Du schon gehabt hast? Ob du schon einmal operiert wurdest? Hast Du Deinen Impfausweis dabei? Hattest Du oder Deine Eltern eine schwere Krankheit? Hast Du schon Deine Periode? Wann war die letzte Menstruationsblutung? Führst Du darüber Kalender? Hast Du Beschwerden, wenn ja, welcher Art? Die Untersuchung – wie bereite ich mich darauf vor?

Du brauchst Dich eigentlich gar nicht auf die Untersuchung vorbereiten.  Wasche Dich wie gewohnt, zieh am besten bequeme Sachen an. Nützlich ist  ein längeres Oberteil, dann fühlst Du Dich vielleicht sicherer.

Keine Angst, Dein Arzt erklärt Dir alles!

Sollte Dir etwas unangenehm sein, oder sogar ein wenig schmerzhaft  sein, sag es sofort. Bleib ruhig und versuche, entspannt zu sein. Alles  was geschieht – jeder Untersuchungsschritt – wird Dir genau erklärt. Die Untersuchung dauert nur ein paar Minuten.

Muss ich meine Eltern vom Besuch in der Praxis informieren?

Bis Du 14 bist, muss der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin Deinen Eltern auf Anfrage Auskunft geben. Bis zum 16. Lebensjahr liegt es im Ermessen des Arztes, ob in bestimmten Situationen die Eltern bzw. ein Elternteil gebeten werden, mit in die  Praxis zu kommen. Sollten Deine Eltern über den Besuch in der Arztpraxis nichts wissen, bitte sage das dem Arzt. Erkläre ihm, warum Du so denkst. Ab dem 16. Lebensjahr hast Du ein Recht auf absolute Vertraulichkeit.





Wechseljahre

Allgemeines |

Allgemeines

Immer mehr Frauen sehen die Wechseljahre als eine natürliche Phase Ihres Lebens an.
Die Wechseljahre sind nicht nur durch ihre biologischen Veränderungen geprägt.

Vielmehr sind sie auch eine Chance zur Neuorientierung und zum bewussten Aufbruch in den neuen Lebensabschnitt.

Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt, wenn bei einer Frau die  Monatsblutungen aufhören. Die Menopause ist eine normale Folge von  einigen Zyklus -Veränderungen, die schon etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnen.

Eines der Hauptsymptome ist die Veränderung der Monatsblutung.

Bei manchen Frauen hört sie plötzlich ganz auf. Bei anderen Frauen  wird die Monatsblutung unregelmäßiger, immer seltener, bei anderen  Frauen auch mit Zwischenblutungen verbunden. Aber auch noch andere  Symptome treten auf. Wenn eine Frau in etwa das 50. Lebensjahr erreicht  hat, produzieren ihre Eierstöcke keine Eizellen mehr. Die Sexualhormone  Oestrogen und Gestagen werden ebenfalls nicht mehr produziert.

mögliche Beschwerden

Hitzewallungen:

  • etwa 3/4 aller Frauen in den Wechseljahren sind betroffen
  • gerötete, heiße Haut, oft Herzklopfen- treten plötzlich auf, meist kürzer als eine Minute
  • Kaffe und Alkohol, aber auch Emotionen können Hitzewallungen auslösen
  • Behandlung mit lauwarmen Duschen, Verzicht auf heiße Wannenbäder, Vermeiden von Alkohol und Kaffee,
  • Therapie durch Einsatz der fehlenden Hormone oder Therapieversuch mit pflanzlichen Medikamenten

Entzündungen / Trockenheit der Scheide:

Die Haut an den Scheideninnenwänden wird durch den Mangel an  Oestrogen dünner und trockener. Scheidenentzündungen und Schmerzen beim  Geschlechtsverkehr sind die Folge.

Schlafstörungen, Stimmungen und Depressionen:

Als eine Folge von nächtlichen Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen  leiden Patientinnen an Schlaflosigkeit Depressionen und Nervosität  können durch die Wechseljahre hervorgerufen werden – nehmen Sie Kontakt  zu Ihrem Arzt auf.

Oestrogenmangel und seine langfristigen Folgen:

Osteoporose (Knochenschwund); Nach neuesten Erkenntnissen müssen ca.  40% der Frauen ab 50 Jahren damit rechnen, in der Zukunft Knochenbrüche  zu erleiden. Der massive Rückgang des von den Eierstöcken produzierten  Oestrogens ist die Hauptursache hierfür. Weitere Risikofaktoren sind z.B. Alkoholkonsum, eine zierliche Statur , Nikotin, familiäre Häufung.

Behandelt wird Osteoporose durch Ersatz der fehlenden Hormone, Sport und calciumreiche Ernährung.

Herz – Kreislauferkrankungen

Wichtige Risikofaktoren für Herz – Kreislauferkrankungen sind:

  • zunehmendes Alter
  • erhöhter Blutdruck, erhöhte Blutfette
  • Nikotin
  • Zuckerkrankheit
  • Übergewicht, Bewegungsmangel,
  • familiäre Belastung, Stress

Die Oestrogenproduktion wird während der Menopause fast komplett eingestellt.

Somit verlieren die Frauen die Schutzwirkung, die das Oestrogen auf  Herz und Blutgefäße ausübte. Nach der Menopause nimmt das Risiko stark  zu, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer anderen Herzerkrankung  zu erkranken.

Die Hormonersatzbehandlung verringert das Herz- Kreislaufrisiko,  begünstigt den Blutfetthaushalt und wirkt gegen Arteriosklerose.

Mit Ihrem Arzt sollten Sie eine individuelle und sorgfältig erörterte Hormonersatztherapie durchführen oder einen Therapieversuch mit  pflanzlichen Medikamenten.





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Pflichtangaben

Herausgeber der Website www.schwangerschaftsdiagnostik.de :

Gynäkologische Praxis Dr. med. Norbert Hahn
Römerstrasse 432 47441 Moers / Asberg
Telefon: (02841) 50 77 99 Telefax: (02841) 59 58 4
E-Mail : info@schwangerschaftsdiagnostik.de
Konzept und Layout : werbelädchen (Andreas Ruhe), Sascha Koths

Gesetzliche Berufsbezeichnung: Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, erworben in Deutschland

Berufsordnung und Aufsichtsbehörde:

Aufsichtsbehörde : Ärztekammer Nordrhein (Landesärztekammer)

Berufsordnung: Ärztekammer Nordrhein

Die Berufsordnung liegt dort als pdf-Datei zum Download bereit. => PDF

Heilberufegesetz des Landes NRW

Zuständige Aufsichtsbehörde: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Tersteegenstr. 31 40474 Düsseldorf Telefon: 0211/59700 Internet: http://www.kvno.de

Ärztekammer Nordrhein Tersteegenstr. 31 40474 Düsseldorf Telefon: (0049) 0211/4 30 20 Internet: http://www.aekno.de

 

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